Mikrosparkonten
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Menschen, die in Armut leben, haben bisher in den meisten Ländern der Welt kaum eine Chance, die Möglichkeiten einer traditionellen Bank zu nutzen, da sie ein zu hohes Risiko für diese darstellen. Somit ist es diesen Leuten beispielsweise nicht möglich, ihr kleines Kapital zinsträchtig anzulegen.
Aus diesem Grund beginnt Opportunity damit, ein Netzwerk von erreichbaren, unterschiedlich großen und nachhaltig arbeitenden Banken in der gesamten Entwicklungswelt aufzubauen, um genau den Menschen ein Sparkonto anbieten zu können, die bisher keinen Zugang zu Sparmöglichkeiten hatten. Seit 2001 hat Opportunity bereits 13 Mikrofinanzinstitute mit neun Banken gegründet.
Sparkonten, die Zinsen einbringen, bieten Sicherheit in
Krisenzeiten und geben dem Klienten eine gute Möglichkeit, das Geld selbstständig zu verwalten. Geregeltes Sparen bringt Stabilität in das Leben der Klienten und führt sie weg von einem Leben am Existenzminimum. Notwendige Medizin für ein Familienmitglied kann zeitnah gekauft werden. Langfristig können größere Investitionen getätigt werden. Ein kleines Unternehmen hat somit auf lange Frist Kapital um zu wachsen und das Einkommen zu erhöhen. Grace Msowoya zum Beispiel nutzte ihr Erspartes, um die erste weibliche Kartoffellieferantin auf dem Markt zu werden.
Opportunity hat eine große Bandbreite an Sparmöglichkeiten entwickelt, sodass die Konditionen eines Sparkontos möglichst individuell auf jeden Klienten zugeschnitten werden können. Die Banken nutzen die Sparanlagen, um anderen Menschen wiederum einen Kredit für ihren Weg aus der Armut zu ermöglichen. Dies hilft auf der einen Seite den Banken auf Dauer überlebensfähig zu bleiben, auf der anderen Seiten fließt so wiederum Geld in die Gemeinden zurück, was die Kaufkraft und somit das Einkommen auf lange Sicht erhöht.









