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"Zeltstadt": Thüringens Ministerpräsident unterstützt Opportunity

"Zukunft gestalten" war das Motto der diesjährigen "Zeltstadt", die Ende Juli in Neufrankenroda bei Gotha in Thüringen statt fand.

In diesem Jahr sollte nicht nur an die eigene Zukunft oder die der Gemeinden, sondern vor allem auch an jene bedürftiger Familien in den armen Regionen unserer Welt gedacht werden.

Auf Vorschlag des Geschäftsführers Pfarrer Detlef Kauper fasste das Leitungsteam den Entschluss, armen Menschen dabei zu helfen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Daher sollte für die Gründung einer Trustbank (deutsch "Bank des Vertrauens") als Kreditnehmergruppe von Opportunity International in Ghana geworben werden.

Bereits zum neunten Mal trafen sich über 1100 Camper aller Altersstufen auf dem Gelände der landwirtschaftlichen Familienkommunität „Siloah". Eine Woche lang wurde somit wieder  das Angenehme eines Campingurlaubs mit vielen tollen Angeboten verbunden.

Viele Besucher hatten bereits vorher die Erfahrung gemacht, dass die Zeltstadt eine optimale und sinnvolle Möglichkeit ist, Glauben zu vermitteln, einzuüben und zu leben. Außerdem bietet sie eine große Hilfe, heute Gemeinde aufzubauen.

Neben der Möglichkeit zur eigenen Gestaltung und Erholung war außerdem Zeit, an Bibelarbeiten und Seminaren, Gottesdiensten und Vorträgen teilzunehmen. Das gemeinschaftliche Leben in den Zeltdörfern und persönliche Gespräche kamen ebenfalls nicht zu kurz.

Für die kleineren  Kinder fand am Vormittag, für die größeren am Abend ein Programm in altersgemäßen Gruppen statt. Vier Lobpreisbands sorgten auf den verschiedenen Veranstaltungen für beste Stimmung.

Zeltstadt
Die Geschichte von Opportunity-Kreditnehmerin Ronica begeisterte
die Besucher der Zeltstadt

Ein besonderes Highlight war der engagierte Vortrag des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus am Sonntagabend im großen Hauptzelt. Gerade auch Christen forderte er auf, sich mehr und aktiv in die Politik einzumischen.

„Unser Land braucht besonders die christlichen Werte, auf denen es ja aufgebaut ist, ganz dringend zum Überleben und Gedeihen!" betonte er und fügte hinzu: „Wir haben hier alle ja drastisch erleben müssen, was passiert, wenn diese Werte verleugnet und die Menschen, die dazu stehen, verfolgt wurden."

Dieter Althaus zeigte sich außerdem als aufmerksamer und interessierter Zuhörer bei der sich anschließenden Präsentation der Arbeit von Opportunity International durch Wolfgang Bönsch.

„Ich habe die segensreiche Arbeit der Mikrofinanzierung persönlich in Peru kennengelernt und bin davon begeistert", berichtete der Ministerpräsident beim anschließenden Gespräch am Opportunity-Präsentationsstand und trug sich spontan als „Gründungsmitglied" einer Trustbank in Ghana ein.

Die Zuhörer waren so von Opportunity angetan, dass über 6.000 Euro Spendengelder für die gemeinnützige Arbeit eingesammelt werden konnten. Die mit diesem Betrag gegründete "Bank des Vertrauens" wird dazu beitragen, die Zukunft der neuen Kreditnehmer positiv zu gestalten.