ProChrist 2009: Eine Opportunity-Botschafterin in Aktion
![]() Barbara und Reinhard Nafziger |
„Das habe ich doch gern getan" antwortete Opportunity-Botschafterin Barabara Nafziger fröhlich Sonntag nachts um halb zwölf, als Opportunity-Mitarbeiter Wolfgang Bönsch sich herzlich für ihre Mitarbeit bedankte.
Ganze acht Tage lang von jeweils 17.00 bis 22.30 Uhr erläuterte Barbara Nafziger unermüdlich Besuchern der christlichen Evangelisations-Großveranstaltung ProChrist in der Chemnitz-Arena, wie Opportunity International die Armut mit Schulungen und Mikrokrediten nachhaltig bekämpft.
Dabei kam ihr sehr zugute, dass viele der Besucher der Veranstaltung sie kannten. Schon vor über 17 Jahren kam sie mit ihrem Mann Reinhard nach Chemnitz, nun führen sie dort gemeinsam ein sehr erfolgreiches Steuerberatungsbüro. Zusätzlich sind beide auch noch in der evangelischen Bekenntnisschule engagiert und als Mitglieder in der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde und im Verband Christen in der Wirtschaft aktiv unterwegs. Darüber hinaus hatte Reinhard Nafziger für den Chemnitzer Regionalvorstand von ProChrist die Verantwortung für die Finanzen zu tragen.
Im Nachgang zur Präsentation von Opportunity bei ProChrist in Chemnitz, übrigens mit einem Rekordergebnis von ca. 52 000 Besuchern, stellte Wolfgang Bönsch Barbara Nafziger noch einige Fragen.
Opportunity: Liebe Barbara, was hat Dich bewegt, dass Du Dich bei Euren doch sehr umfangreichen beruflichen und christlich-ehrenamtlichen Verpflichtungen, auch noch acht Tage lang, Abend für Abend, persönlich für Opportunity International einsetzt?
Barbara Naffziger: Da ich von der Armutsbekämpfung durch Mikrokredite überzeugt bin, war dies eine gute Möglichkeit, Opportunity International vielen Menschen in Chemnitz bekannt zu machen. Für diese gute Sache sollte man alle Möglichkeiten der Verbreitung nutzen. Dankbar sind wir, dass ProChrist durch ein separates Zelt vielen Werken diese Chance bot.
Warum engagierst Du Dich überhaupt für Opportunity International?
Seit wir 1991 in die neuen Bundesländer kamen, erleben wir immer wieder ganz deutlich, wie wichtig für Unternehmer und Existenzgründer die Bank ist. Einen Partner zu haben, der einem Gehör schenkt und Vertrauen in die geplante Unternehmung hat, ist existenziell für den Aufbau einer Firma, aber auch der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer ganzen Region. In all den Jahren durften mein Mann, als Steuerberater, und ich Menschen auf diesem Weg begleiten und unzählige Anträge auf Fördermittel und Zuschüsse stellen. Wir erleben täglich, wie schnell man hier als Neugründer an seine Grenzen kommt und Beratung und Beistand braucht.
Daher begeistert es mich immer wieder neu, wie es durch Mikrokredite mit kleinsten Beträgen möglich ist, durch intensive Betreuung und Begleitung Menschen aus der Armut zu führen. Menschen, die eine Vision für ein Unternehmen haben, mit einem Kredit zu helfen, halte ich für den besten Weg der Entwicklungshilfe. Frauen die Möglichkeit zu geben, ihre Familien zu ernähren, ihre Kinder in die Schule zu schicken, ist langfristig der einzige Weg auch der nachfolgenden Generation eine Perspektive zu geben und eine merkbare Veränderung in den Ländern der dritten Welt zu schaffen. Letztendlich helfen wir uns selbst, wenn wir den Menschen in ihrer Heimat eine Zukunft schaffen, anstatt sie als Flüchtlinge in Europa zu versorgen.
Hast Du schon einmal die Arbeit von Opportunity International persönlich und vor
Ort erlebt?

Barbara Nafziger (2.v.l.) bei einem Besuch einer Trustbank in Ghana
Ja, letztes Jahr auf Bali konnte ich erleben, wie engagierte örtliche Partner diese Projekte durchführen und die Trustbanks begleiten. Nicht die Abwicklung der Kredite steht im Vordergrund. Auch beim Einkauf der Materialien wie z.B. bei Bauern Dünger und Saatgut, der Schulung in ökologischem Landbau bis hin zu gemeinsamer Vermarktung, werden die Kreditnehmer nicht allein gelassen. Dabei steht nicht nur das Wohl des Einzelnen im Mittelpunkt, sondern auch der Umweltschutzgedanke, die Erhaltung der traditionellen Kulturlandschaft und der Landflucht in die Touristenregionen wird entgegengewirkt. Und bei Allem steht die Arbeit der Opportunity-Mitarbeiter auf einem soliden christlichen Fundament.
Würdest Du anderen Förderern von Opportunity empfehlen, auch mal an solch einen „Insight-Trip" teilzunehmen?
Ja unbedingt, durch Augenschein werden die Herzen viel mehr berührt, als durch Fotos. Man kann hinter die Kulissen schauen und sich selbst überzeugen, dass die Hilfe ankommt. Viele Facetten der Arbeit können durch die Medien gar nicht deutlich dargestellt werden.
Warum hast Du Dich von Opportunity International als offizielle Botschafterin einsetzen lassen?
Weil ich mich verstärkt bei Opportunity International engagieren und diese tolle Möglichkeit und reelle Chance der Armutsbekämpfung in meinem Umfeld weiter bekannt machen möchte.
Welche Erfahrungen hast Du nun bei Deinem Einsatz auf dem Opportunity-Präsentationsstand bei ProChrist gemacht?
Die Menschen werden überhäuft mit Bitten um Spenden und sind verunsichert, wie sie sinnvoll helfen können. Wenn man die Chance hat, ihnen die Arbeitsweise von Mikrokrediten zu erläutern, sind sie sehr interessiert und überrascht, dass es eine Hilfe gibt, die nachweislich nützt und nachhaltigen Nutzen bringt.
Nochmals ganz herzlichen Dank, Dir liebe Barbara und auch Deinem Mann, der zu Gunsten von Opportunity darauf verzichtet hat, dich im Organisationsteam von ProChrist mit einzusetzen. Opportunity International braucht Menschen wie Dich, die in ihrem persönlichen Umfeld kreativ und aktiv für die Arbeit von Opportunity International eintreten und werben. Das ganze Team von Opportunity International Deutschland wünscht Dir und Deiner Familie weiterhin Gottes Segen und noch viele erfolgreiche gemeinsame Einsätzemit dir!









