Bilderausstellung bei der SEB-Bank in Bonn
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Informativ, bewegend, überraschend - so lauteten die Reaktionen von einigen der etwa 60 Gäste, die die SEB Bank am 28. April nach Geschäftsschluss in ihre Filiale nach Bonn geladen hatte. „Ich war auf trockene Informationen über Mikrofinanz-Investments gefasst. Jetzt bin ich völlig überwältigt - von dem Engagement, den Menschen und der Hoffnung, die Opportunity vermittelt. Lange habe ich nach Anlagen mit noch ein paar mehr Prozent gesucht - aber die „Rendite" von Opportunity bietet viel mehr: Zuversicht, Sinn, Lebensglück."
Eigens für den Abend nach Bonn gekommen war Astrid Warlich, Distriktleiterin Rheinland der SEB. Sie ließ es sich nicht nehmen, persönlich durch den Abend zu führen und die Gäste willkommen zu heißen.
Ein Einblick in die staatliche Entwicklungspolitik war nicht das einzige Thema von Ulrich Kelber, dem direkt gewählten Bonner Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD erzählte auch von seinem Engagement für die Entwicklungshilfe und von persönlichen Erlebnissen mit Projekten in Entwicklungsländern.
Ein immer wieder gern gesehener Gast und eloquenter Redner ist Opportunity-Schirmherr Rupert Neudeck. Das Urgestein der deutschen Entwicklungshilfe - er feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag - legte pointiert und charismatisch den Finger in die Wunde. Während die klassische „Dritte Welt" so nicht mehr existiere - in Lateinamerika und Asien gäbe es längst keine typischen „Entwicklungsländer" mehr - hätten in Afrika fast alle Ansätze der Entwicklungshilfe versagt. Eine der wenigen Ausnahmen sei die Mikrofinanzierung, die das Übel an der Wurzel packe.
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Diesen Ball nahm Stefan Knüppel gerne auf und berichtete aus der täglichen, praktischen Arbeit von Opportunity. Kenntnisreich und unterhaltsam erläuterte der Opportunity-Vorstand, wie das „System Mikrofinanz" funktioniert und wie viele Details notwendig sind, um zum Ziel einer nachhaltigen Armutsbekämpfung zu gelangen. Dies wurde in der anschließenden engagierten Gesprächsrunde noch weiter vertieft.
Die Veranstaltung war in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zum ersten Mal fand eine Bankausstellung in Zusammenarbeit mit einem Politiker statt. Neuland wurde auch mit dem einladenden Kreditinstitut betreten. Waren bisher Sparkassen und Volksbanken unsere Gastgeber, stellte mit der schwedischen SEB Bank erstmals eine große Privatbank ihre Geschäftsräume zur Verfügung.
Die traditionsreiche „Skandinaviska Enskilda Banken" geht auf die berühmte Familie Wallenberg zurück und hatte einst sogar das Recht, eigene Banknoten auszugeben. In Deutschland ist die SEB seit der Übernahme der „Bank für Gemeinwirtschaft" (BfG) stark vertreten und weiter auf Expansionskurs. Dem gesellschaftlichen Engagement der Gemeinwirtschaftsbanken fühlt sich die SEB weiterhin verpflichtet, unter anderem mit einer eigenen Stiftung.


Ulrich Kelber, MdB (SPD) erläutert sein Engage-
Stefan Knüppel, Rupert Neudeck, Ulrich Kelber MdB 





